Beerdigung

Eine Beerdigung ist leider kein schönes Erlebnis im Leben eines jeden Menschen, allerdings kommt es vor im Laufe des Lebens vor, dass eine Bestattung durchgeführt werden muss und man bei dieser anwesend sein muss oder diese organisiert. Unter einer Bestattung versteht man in der Regel die Unterbringung eines Leichnams an einem festen Ort, welcher nicht mehr geändert werden kann. Bei diesem festen Ort handelt es sich meistens um einen Platz unter der Erde am Friedhof, welchen sich die Familie der verstorbenen Person aussucht. 

Wie sieht es in Deutschland mit der rechtlichen Situation zu Bestattungen aus?

In Deutschland gibt es die Bestattungspflicht für Personen, die verstorben oder tot geboren sind. Allerdings gibt es hier Ausnahmen für eine Fötus, welcher bei der Fehlgeburt unter 500 Gramm gewogen hat. Diese müssen dann nicht unbedingt bestattet werden. Gesetzlich geregelt ist ebenfalls, dass die Hinterbliebenen der Person die Kosten für die Bestattung zu tragen haben. Hier gibt es keine Ausnahmen. Der Bestatter darf frei ausgewählt werden. Sollte die Familie mit der Bestattung nicht nachkommen, so wird diese von der Stadt selbst durchgeführt. Die Kosten dafür werden dann der Familie in Rechnung gestellt und müssen von dieser schließlich gezahlt werden. Die Krankenkassen zahlen seit 2004 kein Geld mehr für die Beerdigung einer verstorbenen Person.
Nach dem Tod müssen nach deutschem Recht mindestens 48 Stunden vergehen, bis eine Bestattung stattfinden kann. Außerdem ist eine Bestattung ohne Sarg nicht erlaubt.

Welche Arten der Beerdigung gibt es?

Die am häufigsten ausgewählte Art der Bestattung ist die Erdbestattung. Hierbei wird der Leichnam in einem Sarg untergebracht, welcher später in der Erde an einem Platz am Friedhof vergraben wird. Die Familie sucht dabei meistens den Platz aus. Hier kann entweder ein Einzelgrab oder ein Gemeinschaftsgrab angelegt werden. Beim Gemeinschaftsgrab werden mehrere Bestattungen an einer örtlich begrenzten Stelle am Friedhof durchgeführt, damit alle Verwandten in der Nähe bleiben können. An der Stelle, an der die verstorbene Person unter die Erde gelassen wird, wird ein Grabstein angelegt. Auf diesem wird der Name, das

Bei der Feuerbestattung wird der Körper der verstorbenen Person verbrannt. Dies geschieht in einem sogenannten Krematorium. Da der Körper vor allem aus Knochen besteht, dauert die Verbrennung meist über zehn Stunden. Die Asche, die danach übrig bleibt, wird den Hinterbliebenen übergeben. Diese können mit der Asche meistens das tun, was sie für richtig halten. Oft wird die Asche an einem bestimmten Ort verstreut, meistens bleibt diese allerdings in einer Urne zu Hause stehen. Nicht selten wird aus der Asche ein Schmuckstück, meist ein Diamant gefertigt. Da die Asche hauptsächlich aus Kohlenstoff besteht, kann daraus einfach ein Diamant gezüchtet werde.

Die Kosten für eine Bestattung

Wer eine Bestattung organisieren muss, hat meist mit relativ hohen Kosten zu rechnen. Eine Mindestgebühr für eine ehrwürdige Bestattung liegt in Deutschland bei ungefähr 1800 Euro, teure Bestattungen kosten nicht selten über 10 000 Euro. Wie hoch die Gebühren am Friedhof sind, ist in den Statuten und Verordnungen festgelegt. In diesen Kosten stecken auch die Kosten für den Sarg, welche bei einer Feuerbestattung nicht unbedingt besonders hoch sein müssen. Dazu kann man sichauch von Bestattern wie beispielsweise Bestattungshaus beraten lassen.


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